Lob und Tadel

Ein Hund der uns freudig begleitet, uns vertraut, eifrig mit uns arbeitet. Diese Erwartungen hat wohl jeder Hundebesitzer.

Lia, Flash
In eigener Sache: Die Brille ist kein Modegag! Flash trägt sie aus gesundheitlichen Gründen – er hat Schäferhundkeratitis.

Um zu einem solchen Dream-Team zusammen zu wachsen, steht das Lob und die Motivation an oberster Stelle. Es liegt an uns, heraus zu finden, wie wir unseren Hund motivieren können und was für ihn das größte Lob ist.

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Wir können unseren Hund loben mit:

  • Leckerlis, sie sollten wirklich kleine Belohnungshäppchen sein.
  • Spielzeug
  • Streicheln
  • Das Wichtigste, was wir unserem Hund immer „mitschicken“, sind freundliche lobende Worte, sowie unsere volle Aufmerksamkeit. Allein unsere positive Ausstrahlung soll unserem Hund schon zeigen, daß er eine tolle Leistung vollbracht hat.

Damit unsere Hund verknüpfen kann, was wir als positives Verhalten ansehen, loben wir ihn, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt. Mit dem richtigen Lob, erhöhen wir seine Motivation dieses Verhalten auch in Zukunft zu zeigen.

Hunde können mit antiautoritärer Erziehung im wahrsten Sinne des Wortes nichts anfangen. Die Hundemutter läßt bei ihrem Welpen keinen Zweifel offen, daß ihre vorangegangenen Drohsignale ernst gemeint waren:

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Die Hündin masregelt ihren Welpen kurz, eindeutig und in dem Moment, in dem er sich daneben benimmt. Der Welpe wird beim nächsten Mal, wenn ihn der Übermut packt, die Warnsignale seiner Mutter ernstnehmen.

– Er hat für spätere soziale Kontakte dazu gelernt –

Wir Menschen können Erziehungsprinzipien übernehmen. Wenn Zurechtweisungen nötig sind, sind sie

  • kurz – lange Moralpredigten sind fehl am Platze! Wir möchten ja nicht, das  der Hund am Ende gar nicht mehr weiß um was es ging…
  • eindeutig – die Zurechtweisung muß zum Charakter des Hundes und zur Situation passen.
  • zum richtigen Zeitpunkt – damit der Hund verknüpfen kann welches Verhalten nicht erwünscht ist, müssen wir auch genau in diesem Moment eingreifen. Hunde leben im Jetzt. Eine Rüge für etwas, was er schon vor fünf Minuten gemacht hat, kann er nicht verstehen.